In der Dorfschafts Versammlung ergab sich kurz gefasst folgendes:
1. Dorfvorsteher Martin referierte nach Begrüßung über den
Abschluss der Sanierungsarbeiten am Feuerwehrgeräte- bzw. Dorfgemeinschaftshaus in bezug auf Fenster- und Tür-Erneuerung. [Dazu gab es anfangs Bauleistungsmängel, die jetzt aber
wie zu sehen behoben sind]. Im Grundsatz ist die Anwohner-
zahl konstant; vier sind im Verlaufe des Jahres verstorben.
Hinzuzug und Wegzug ist in der Regel in den Mietshäusern Alte Schule und Gebäude-Ensemble ehemalig Haus Steffen / Alte Meierei zu verzeichnen. Herr Martin regt an, auch deren Bewohner
zur Mitwirkung an den dörflichen Aktivitäten zu bewegen. Zwei Goldene Hochzeiten wurden just im September gefeiert [Ehepaare Mielke und Glantz]. Danach berichtete er über die einzelnen gewesenen und die geplanten Aktivitäten des Jahres. Der Bestand
der Dorfschafts-Kasse ist weiterhin ausgeglichen konstant [Kassenwartin S. Kroll fehlte entschuldigt]; Hauptausgaben für Heizung und Reinigungskräfte. Im Übrigen schlägt er vor, in Vorgriff auf das in wenigen Jahren anstehenden Gründungsjubiläums un-
seres Dorfes weiter Verschönerungs-Maßnahmen anzugehen. Die Zaunreparatur am Löschteich ist schon in Vorbereitung, wo die Gemeinde dem Dorf 300,-- Zuschuss leistet. Arbeitsleistung durch uns. Abschließend zeigte er dann eine Diaschau der dörflichen Aktivitäten aller Art [Beköstigung erfolgte durch unseren Sparklub].
2. Bürgermeister Schmidt berichtete dann über das Investitionsgeschehen der Gemeinde.
A) Für die 8 Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde kann er zu-
sätzlich 35 T ausgeben. Insgesamt ist für die Wehren der Ausgabeposten von 178 T auf 200 T p.a. angestiegen. Der Etat
der Gemeinde war im laufenden Jahr mit höheren Winterräum-
kosten und wegen Folgen von starkem Regen [in Bosau] belastet
[zus. ~40 T]. Größter Etatposten ist Erhalt und Ertüchtigung der Heinrich-Harms-Schule. Nach Installierung der Cafeteria dort sind weitere bauliche Maßnahmen [unter Umwelt-Aspekten] vorgesehen.
Im Zusammenhang mit den Regenwasser-Schäden erinnert er daran, dass wir hier tunlichst an den Abschluss einer Elementarschadens-Versicherung denken sollten [was die Gemeinde für Absicherung
ihres Gebäudebestands vielleicht tut]. Die Gemeinde ist nicht mehr schuldenfrei [35 KB]; das möge man bei allen Forderungen an sie bedenken. [Wir schauten hier fragend auf unsere anwesenden Gemeinde-Abgeordneten Schrameier und Ehlers].
B) Erwartungsgemäß wurde über Straßenbau-Ertüchtigungen aller
Art disputiert, Herr Schmidt verwies auf die beschränkten Mittel
seiner Verwaltung. Wichtig sei auch das Abgreifen der Fördermittel
für Spielplätze etc. Rechnen kann Liensfeld a la longué nur mit der Sanierung der [Kreis-] Durchgangsstraße Im Dorfe [genaues Da-
tum kann der Kreis noch nicht nennen]. Im Moment hat Vorzug die Erneuerung im Hassendorfer Dreieck . Dem Bauausschuss verbleiben 8 noch als sanierungsbedüftig ausgemachte Straßen in
der Gemeinde. Ob dort dann unsere Hans-Heinrich-Sievert-Straße
an 1. oder an 8. Stelle kommt, sei dahin gestellt. Im Übrigen bestätigt
er auf Hinweis vom anwesenden Herrn Wülfken auf die exzellente Bankette- und Straßenpflege in Sarau, dass er bereits einmal mit dem Zweckverband Bad Segeberg gesprochen habe. Die Preise, die man dort nennt, seien durchaus interessant; gleichwohl überlegt er immer noch, ob sich nicht doch eine unsere eigene Gemeinde umfassende Lösung finden lässt? Zu den Flicken der Schlaglöcher auf der Hans-Heinrich-Sievert-Straße ist große Unzufriedenheit. Verschiedene der Anwesenden monieren, dass einige Flicken nur kurze Zeit halten,
dass nicht alle ausreichend und lang genug sind. Schließlich droht
die leicht in Richtung Abfluss-Graben erforderliche Neigung verloren zu gehen, so dass sich auf der Bürgersteig ähnlichen Fläche der anderen Seite bei starkem Regen auch großes schlecht abfließen-
des Gewässer sammelt. Herr Schmidt will dem nochmals [siehe
auch ein bereits vorlaufendes Telefonat des Herrn Martin]
nachgehen.
(Erstellt mit Textomat)