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MARIO HORSTMANN [Auch der Junior ist schon dabei]
FRANK MIELKE [1987 in historischer Uniform]
DORF KIEKBUSCH
Unsere kampferprobte Katastrophenabwehr
LIENSFELDS UND KIEKBUSCHS FREIWILLIGER FEUERWEHR IST IM BESITZ DER GEMEINDE UND IST STATIONIERT IN DER DORFMITTE LIENSFELDS AN DER STRASSE „IM DORFE“ / ECKE „ZUM HELLER“.
DIE FREIWILLIGE FEUERWEHR (FF) DER DORFSCHAFT LIENSFELD WURDE AM 06.10.1910 GESCHAFFEN. GRÜNDUNGSURKUNDE (-UND PROCEDERE) SIEHE NACHSTEHEND. BEKANNT IST, DASS UM DIESE ZEIT [1910/1911] EINE VIEL- ZAHL VON BRÄNDEN AUFTRATEN UND ZU BEKÄMPFEN WAREN, DEREN URSACHE NACH DAMALIGER EINHELLIGER MEINUNG LAUT DORFCHRONIK IN BRAND- STIFTUNG LAG.
Gründung Freiwillige Feuerwehr
GRÜNDUNGSURKUNDE [Vorgelegt von K.-H. Mielke]
[DER SCHRIFTFÜHRER WAR DER DORFSCHULLEHRER]
LANDWIRT WILHELM KLEES UM 1910
█ ÜBERLIEFERT IST EINE BITTE DER FF LIENSFELD NACH STAATSHILFE: [Aus Dorfversammlung vom 30.10.1911 heraus].
„Die FF Liensfeld, gegründet am 06.10.1910, blickt auf das erste Jahr ihres Bestehens zurück. Allseitiges Interesse half der Wehr bei der Kostendeckung ihrer ersten Ausrüstung. Die Großherzogliche Regierung spendete in hochherziger Weise 100 Mark. Von der Amts-Spar-und Leihkasse Eutin wurden der Wehr 50 Mark überwiesen, das Interesse der Haus- und Grundbesitzer in Liensfeld, Kiekbusch und Majenfelde zeigte sich in einer freiwilligen Spende von 143,50 Mark. Die Dorfschaft Liensfeld gab ein unverzinsliches Darlehen von 200 Mark, mit der Verpflichtung, davon alljährlich 40 Mark und die erste Rate Neujahr 1912 abzutragen. Wehrleute und Feuerwehrfreunde brachten der Wehrkasse einen Gesamtbetrag von 40 Mark. Ein Fehlbetrag von 52 Mark ist bei der Kostendeckung der ersten Ausrüstung zu verzeichnen. Die Deckung dieses Fehlbetrages und die Rückzahlung der ersten Rate der Anleihe hat die Wehr zunächst zu erfüllen. Bei den Tätigkeiten der Wehr, sie hielt 12 Übungen ab und war bei 8 Feuern eingesetzt (darunter bei 2 Waldbränden in Staatsforsten), hat sich eine Ergänzung der Löschgeräte, insbesondere die Anschaffung von 3 Patschen, 3 Leitern, und 2 Beilen sowie die Vergrößerung der Steigerabteilung als notwendig erwiesen. Erfreulicherweise haben sich auch jetzt 4 Männer zum Eintritt in die Wehr bereit erklärt. Dadurch werden 4 Ausrüs- tungsgarnituren, davon 2 für Steiger, nötig. Diese Ergänzungen erfordern 90-100 Mark. Außerdem ist die Anschaffung eines Verbandkastens und Vereinsschranks wünschens- wert. Aus eigenen Mitteln kann die Wehr zur Zeit ihren Bedürfnissen keine Genüge leisten, da ihr als regelmäßige Einnahmen nur die Mitgliedsbeiträge zur Verfügung stehen. Sie wendet sich daher an die Großherzogliche Regierung mit der Bitte:
„Die Großherzogliche Regierung wolle gnädigst die Freiwillige Feuerwehr in Liensfeld bei Verteilung der für das Löschwesen bereitgestellten Staatsmittel berücksichtigen." - Untertänigst, der Vorstand der FF in Liensfeld, Bartels, Schriftführer „
█ LAUT WEHRCHRONIK WURDE DAS GESUCH ERHÖRT. DOKUMENT LIEGT (NICHT MEHR) VOR.
Sachagenda
AB 1910 WAR DAS FEUERWEHRFAHRZEUG IN DEM GEBÄUDE GEGENÜBER DEM DA- MALIGEN UND HEUTIGEN LÖSCHTEICH UNTERGESTELLT. ES HANDELTE SICH UM EINE VON PFERDEN GEZOGENE MANUELL ZU BETÄTIGENDE FEUERLÖSCHPUMPE, ÄHNLICH DER PUMPE MIT WAGEN, DIE UNSERE WEHR BEIM ZUSAMMENGEHEN MIT DEM DORF KIEKBUSCH DORT VORGEFUNDEN HAT (SIEHE NACHSTEHENDES FOTO) UND DIE VOM WEHRFÜHRER HERRN K.-H. MIELKE IN MÜHSAMER HANDARBEIT WIEDER HERGERICHTET WURDE. IM JAHRE 1928 WURDE EIN SCHLAUCHTURM MIT UNTERSTELLSCHUPPEN FÜR DIE PUMPE ERRICHTET. DIESER TURM WURDE 1958 ABGERISSEN. BIS 1930 HIESS DIE WEHR ANSCHEINEND: FF LIENSFELD-MAJENFELDE (LETZTMALIGE ERWÄHNUNG 1935); DANACH NUR NOCH FF LIENSFELD. ALARM WURDE DAMAL MIT EINEM HORN GEGEBEN, DESSEN TON IMMERHIN BIS IN DIE FELDMARK REICHTE. IN 1948 WURDE DIE ERSTE MOTORENSPRITZE ERWORBEN, DEM 1950 DIE BESCHAFFUNG EINES ERSTEN MOTORISIERTEN FEUERWEHRFAHRZEUG (MARKE OPEL- BLITZ) FOLGTE. IN 1958 WURDE DER LÖSCHTEICH AUSGEBAUT. FÜR EINE INTERIMS- ZEIT WAREN UNSERE LÖSCHFAHRZEUGE AUF EINEM BAUERNHOF IN WINDBERG STATIONIERT. 1963 WURDE EIN NEUERER FEUERWEHREINSATZWAGEN LF 8 (=LÖSCHFAHRZEUG) VON DER WEHR HUTZFELD ÜBERNOMMEN (MARKE MERCEDES- BENZ). DARAUS ERGAB SICH DIE NOTWENDIGKEIT, IN 1964 DANN UNSER HEUTIGES ZENTRALES FEUERWEHRHAUS ZU ERRICHTEN BZW. ZU MODIFIZIEREN. IN 1970 WURDE WIEDERUM IM AUSTAUSCH EIN NEUES FEUERWEHRFAHRZEUG TSF (=TRAGKRAFT- SPRITZENFAHRZEUG) MARKE MAGIRUS-DEUTZ EINGESETZT. 1978 ERFOLGTE DER ZUSAMMENSCHLUSS MIT DER WEHR KIEKBUSCH. ZU DIESEM ZEITRAUM WURDE AUCH DAS DORFGEMEINSCHAFTSHAUS ERRICHTET, DAS GLEICHZEITIG DER SCHULUNGS- RAUM DER FEUERWEHR IST. 1984 WURDE DER EINSATZWAGEN AUSGETAUSCHT GEGEN EIN FEUERWEHRLÖSCHFAHRZEUG LF 8 (MARKE MERCEDES-BENZ). SCHLUSS- ENDLICH ÜBERNAHMEN WIR 1995 VON DER WEHR LENSAHN EIN GEBRAUCHTES FAHRZEUG LF 16 TS (=TRAGKRAFTSPRITZE) DER MARKE MAGIRUS-DEUTZ, DAS HEUTE UNSER EINSATZWAGEN IST.
NEBEN DER JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG ZU JAHRESBEGINN FINDEN TURNUS- GEMÄSS DIENST- UND VORSTANDSVERSAMMLUNGEN STATT. DIE WEHR PFLEGT KONTAKTE MIT ANDEREN WEHREN UND IST AUCH FÜR DIE INITIIERUNG UND AUSRICHTUNG VERSCHIEDENER FESTIVILITÄTEN ZUSTÄNDIG.
Aus Chroniken
[Aus der Feuerwehrchronik] Von 1914 -1918 ruhte das Leben in der Wehr Liensfeld im Großen und Ganzen, von einigen Einsätzen und Versammlungen abgesehen. Viele Kameraden waren eingezogen und sollten ihre Heimat niemals wiedersehen. Von den daheim gebliebenen Kameraden wurde auf einer Versammlung beschlossen, den Kameraden im Kriege je fünf Zigaretten zu schicken. Nach dem Krieg 1918 wurde eine neue Satzung geschrieben, wobei es dann nicht mehr so militärisch zuging.
[Dort weiterhin] Von 1939 -1948 war von der Wehr nicht mehr viel übrig geblieben, die meisten Kameraden waren gefallen, in Gefangenschaft geraten oder sonst vermisst. 1943 musste das Dorf 70 Menschen wegen der Luftangriffe auf Hamburg aufnehmen. Am 04.05.1945 (zum 1. Tag vor der Kapitulation Deutschlands) zogen englische Truppen in Liensfeld ein. Unendlich viel Material blieb in den Wäldern, so auch im Hasenberg. Dieses war eine willkommene Beute für alle möglichen Zwecke. U.a. „besorgten" sich hier einige Kameraden auch unser erstes Fahrzeug. Es war ein Mannschaftswagen, der natürlich noch einige Jahre vor den Engländern versteckt werden musste. Die Einwohnerzahl stieg zu dieser Zeit auf 750 Personen. Während des Krieges hatte unsere Wehr auch viele Einsätze in Kiel. [Außer Wehrspezifisches ist oft Gleiches wie in der Dorfchronik angeführt].
[Bericht Oswald Kramer, Bujendorf, über seinen Senior]Oswald Kramer II, war zeitlebens Mitglied der Freiwilligen Feuerwehren, nach dem Motto „Gott zur Ehr – dem Nächsten zu Wehr“, in allen seinen Wohnorten, wohin ihn das Leben verschlagen hat. So auch in Liensfeld, vom 03.01.1947 bis zum 17.04.51 .Während dieser Zeit besuchte er - neben der damals harten Berufszeit als Schmied - auch die Landesfeuerwehrschule (damals in Eckernförde), um die Voraussetzungen zum Wehrführer einer Feuerwehr zu erwerben. Vom 27.08.1949 bis zu Wohnungswechsel im April 1951 stand er der Liensfelder Freiwilligen Feuerwehr als Brandmeister vor. In dieser Zeit wurden den Bedürfnissen entsprechend viele Neuerungen bei der Wehr eingeführt. Unter anderem auch während eines Gemeindefeuerwehrtag, der in Liensfeld abgehalten wurde, mit einem Löschangriff aller beteiligten Wehren auf ein hierfür extra vorbereitetes Objekt. So eine Vorführung hatte es bis dahin noch nicht gegeben.
ÄLTESTE URKUNDE AUS 1951
LEISTUNGSURKUNDE 1969
AUS PLÖNER WOCHENBLATT 1921
FEUERWEHR MIT SCHLAUCHTURM UM 1956
Baumassnahmen
[Durch Draufklicken auf die Fotos hier wie dort vergrösserbar].
DER RECHNUNGSPRÜFER / KASSENWART BEWIRTSCHAFTET DIE STÄDTISCHEN ZUSCHÜSSE. IN DEN TURNUSGEMÄSSEN JAHRESHAUPTVERSAMMLUNGEN WIRD IHM NACH DRITTPRÜFUNG REGELMÄSSIG ENTLASTUNG ERTEILT.
Unsere spezielle Einsatzgruppe
IN 1976 [V. lks./from left] Mielke-Ehlers-Stöver-Mielke-Kühl-v. Burkner-Wülfken-Kruse-Minks
IN 1984
BROSCHÜRE ANLÄSSLICH 75. JUBILÄUMS
Wie anno dunnemal
HANDPUMPENEINSATZ IN 1985
HIER DETAILS
BEIM „OLDTIMERTREFFEN“ DES MC Hansühn 2010 HAT DIE RESTAURIERTE FEUERWEHRPUMPE ÜBRIGENS DEN ERSTEN PREIS ERHALTEN.
Feuerwehr Liensfeld-Kiekbusch
HEUTE, MIT LÖSCHTEICH (RE)
Feinabstimmungen
ÜBUNG ZUM ROTEN HAHN - ANSTRENGUNG IST SPÜRBAR
Manöver
ÜBUNGSBEOBACHTER HALTEN SICH ETWAS ZURÜCK
MANÖVERKRITIK
POSITIVE ZUSAMMENFASSUNG
Anmerkung zum Roten Hahn
ÜBER ART, UMFANG UND INTENSITÄT DER LEISTUNGEN DER WEHR, UM EINEN STERN [STUFE] ZU ERREICHEN, KANN MAN SICH INFORMIEREN UNTER INTERNET: http://www.kfv-slfl.de/download/roterhahn.pdf. ES GEHT DABEI UM NACHWEIS VON LEHRGÄNGEN, ERSTE HILFE-AUSBILDUNG, BEURTEILUNG VON MANNSCHAFT UND MATERIAL USW.
Übergabeprozedur zum Roten Hahn [1. *]
STV. AMTSWEHRFÜHR, BÜRGERMEISTER + ANDERE "VIPs"
[ALS LETZTES IST NACH DEM DER Z W E I T E JETZT AUCH DER D R I T T E STERN (S. O.) ERRUNGEN. FÜHRUNGSPERSONAL MUSS A L L E LEHRGÄNGE ABSOLVIERT HABEN!!]
ERSTER STERN 2006
Start zum zweiten Stern
IN VOLLER MONTUR 2007
Und zum dritten Stern 2oo8
UNTER ATEMSCHUTZ
PERSONENBERGUNG
VORBEREITUNGEN ZUR STUFE 4. STERN LAUFEN AN AB 2012 [PRÜFUNG VORAUSSICHTLICH IM OKTOBER].
Neuer Ortswehrführer gewählt
NEUE ORTSWEHRFÜHRUNG AB 01.2010 ETABLIERT [Von links: Jetzt Ortswehrführer Thomas Ehlers, sein Vorgänger Ulrich Horstmann, scheidender Gemeindewehrführer Klaus Peter Kühl, dessen Vorgänger wiederum Karl-Heiz Mielke, alle Liensfeld]
WEITERE FOTOGRAFIEN SIEHE DÖRFLICHE FOTOGALERIE UNTER "ÄLTERE FOTOS".
GEMEINDEFEUERWEHRTAG 2011 IST AM 18.06. IN BOSAU SELBST.
Zum 100-jährigen Jubiläum 2o1o
BROSCHÜRE ZUM 100. JUBILÄUM [Bestellbar beim Ortswehrführer]
Hier ein kleiner Überblick auf die letzten Jahrzehnte unserer Freiwilligen Feuerwehr.
Nach der aufwendigen Jubiläumsfeier anlässlich des Gemeindefeuerwehrtags Bosau ist zum Gründungstag unserer Freiwilligen Feuerwehr am 09.10.2010 selbst nur ein Empfang in den Räumen der Ortwehr bzw. des Dorfgemeinschaftshaus vorgesehen.
LÜB. NACHR. 10.10.10 [Brandeinsatz während der Jubiläumsfeier]